
Thomas Kiemle studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt/Main. Erste Engagements führten ihn ans Hessische Staatstheater Darmstadt.
Zwischen 1985 und 1995 war er Regieassistent und Spielleiter bei den Heidelberger Schlossfestspielen, von 1993 bis 1999 am Nürnberger Opernhaus, wo er auch erstmals die Regie übernahm. In Nürnberg realisierte er experimentelle Musiktheater- Produktionen.
Als künstlerischer Projektleiter war er während der EXPO 2000 in Hannover tätig, 2001 auf der IAA Frankfurt für Mercedes Benz und 2005 für die Görlitzer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas.
Regieaufträge führten ihn nach Lissabon, Stuttgart, Koblenz, Lemberg, Nürnberg, Linz und Bayreuth. Er inszenierte bei Festspielen in Darmstadt, Erl, Zwingenberg und Altusried. Er lehrte unter anderem an der Sibelius-Akademie in Helsinki und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.
Seit 2007 ist Thomas Kiemle Festivaldirektor des „Internationalen Münchner Kunstfilmfestivals“, Projektkoordinator des „Theater in Kempten“ und künstlerischer Leiter der historischen Gastronomie „Zum Spießgesellen“ im Nürnberger Rathaus.
2009 zeichnete er zum 1. Mal verantwortlich für das Volksstück „Wallenstein in Altdorf“ bei den Wallenstein-Festspielen.

